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Rockets kennen Weg zurück in die Erfolgsspur

Konstantin Firsanov (links) und Julian Grund beim Torjubel gegen Dinslaken (1:0). Foto: EG Diez-Limburg

Der ersten Enttäuschung wich schnell die Realität: Einen Kurswechsel im Kopf hast du schnell vollzogen, ihn aber auch auf das Eis zu bringen dauert dann eben doch ein bisschen länger als zwei Trainingseinheiten. Das zurückliegende Wochenende mit spielfreiem Sonntag hat Stephan Petry genutzt, um viele Einzelgespräche zu führen. Schritt für Schritt sollen die vielen positiven Ansätze jetzt auch im Spiel der EG Diez-Limburg zu erkennen sein. Am Wochenende gibt es dazu gleich zwei Gelegenheiten - beim Heimspiel am Freitag gegen die Soester EG (20.30 Uhr, Eissporthalle Diez) und am Sonntag beim Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt (19.15 Uhr, Eissporthalle Frankfurt).

„Wir haben nach zwei sehr guten Trainingseinheiten im Spiel gegen Dinslaken zu viele Fehler gemacht“, sagte der Rockets-Trainer. „Genau die haben wir analysiert. Ganz wichtig dabei: Nicht nur ich habe die Fehler gesehen, auch die Spieler sind sich dessen bewusst, was nicht gut gelaufen ist. Aber die Mannschaft hat mir auch ein klares Feedback gegeben: Der eingeschlagene Weg ist der richtige, alle sprühen vor Tatendrang und haben einfach nur Bock darauf, es nun auch im Spiel deutlich besser zu machen als zuletzt. Die Jungs wollen die Veränderungen und die neuen Impulse und schauen gemeinsam nach vorne.“

Besser werden muss ausgerechnet das, was man diesem Kader eigentlich auf den ersten Blick nicht absprechen würde: „Selbstbewusstsein. Wir brauchen wieder eine breite Brust und den Glauben an unsere Stärke“, sagt Petry. „Wir gehen gegen Dinslaken in Unterzahl in Führung, lassen uns dann aber zu schnell mit dem ersten Gegentor das Spiel aus der Hand nehmen. Das geht nicht, da müssen wir stur unseren Plan einhalten und auch mit dem Kopf im Spiel bleiben. So komisch das klingen mag, aber wir müssen nach drei Niederlagen in Serie tatsächlich das Gewinnen wieder lernen. Dann kommt auch das Selbstbewusstsein zurück.“

Mit dem „Gewinnen“ will das Team nun am Freitag starten, wenngleich Petry vor den nächsten Gegnern warnt: „Wir spielen gegen Soest und in Frankfurt, und jeder sagt dir: Joah, da habt ihr ja eher leichte Gegner. Genau gegen diese Sichtweise arbeite ich mit Nachdruck an. Denn in unserer Situation gibt es nicht einen einzigen leichten Gegner. Wir werden Soest und Frankfurt sehr, sehr ernst nehmen und alles daran setzen, diese beiden Spiele zu gewinnen. Unser nächstes Etappenziel ist es, bis Weihnachten so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Und damit fangen wir am Wochenende an.“

Mit der Soester EG empfängt die EGDL am Freitagabend den Tabellennachbarn. Die Bördeindianer liegen aktuell nur einen Punkt hinter den Rockets, haben jedoch auch schon zwei Spiele mehr absolviert. Die Löwen Frankfurt konnten bisher nur eine Partie (nach Verlängerung) in Lauterbach gewinnen, machten den Diez-Limburgern das Leben beim ersten Vergleich in Frankfurt jedoch maximal schwer. Die Rockets konnten bisher beide Vergleiche gegen die Hessen gewinnen, die Bilanz gegen Soest ist ausgeglichen (11:1-Sieg daheim, 1:5-Niederlage auswärts).

Der Ausblick

Freitag, 7. Dezember, 20.30 Uhr: EGDL vs Soester EG

Sonntag, 9. Dezember, 19.15 Uhr: Löwen Frankfurt vs EGDL

Im Fokus: Soester EG

  • 6. Tabellenplatz, 9 Siege, 10 Niederlagen, 26 Punkte, 83:106 Tore
  • Beste Scorer: Martin Benes (21 Tore, 22 Assist) - Igor Furda (8 Tore, 30 Assist)
  • Die letzten Ergebnisse: 2:8 gegen Herford, 3:4 in Neuss

Im Fokus: Löwen Frankfurt Perspektivteam

  • 10. Tabellenplatz, 1 Sieg, 19 Niederlagen, 2 Punkte, 39:155 Tore
  • Beste Scorer: David Lademann (9 Tore, 7 Assist) - Tim Ansink (8 Tore, 3 Assist)
  • Die letzten Ergebnisse: 1:10 in Hamm, 5:10 gegen Neuwied